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BAB A4, Grundhafte Erneuerung mit Anbau von Stand- und Zusatzfahrstreifen  zw. dem AD Kirchheim und der AS Wildeck / Obersuhl, Abschnitt Bad  Hersfeld-West (3.BA, 1.TBA) Bild

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BAB A4, Grundhafte Erneuerung mit Anbau von Stand- und Zusatzfahrstreifen zw. dem AD Kirchheim und der AS Wildeck / Obersuhl, Abschnitt Bad Hersfeld-West (3.BA, 1.TBA)

Auftraggeber:Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordwest
Bearbeitungszeit:     2025-heute
Projektdaten:Baulänge: ca. 2,90 km
Anzahl Richtungsfahrbahnen: 2
Breite je Richtungsfahrbahn: 12,00 m 
Regelquerschnitt: RQ 31
Leistungen:Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator in der Ausführungsphase

 

Die Bundesautobahn A4 soll auf einer Strecke von etwa 36 km zwischen dem Autobahndreieck Kirchheim und der Anschlussstelle Wildeck-Obersuhl grundhaft saniert werden. Der erste Teilbauabschnitt, auf den sich dieses Projekt bezieht, beginnt rund 5,7 km östlich des Autobahndreiecks Kirchheim (BAB A7/A4) bei Strecken-km 361+300 und endet in Höhe der ehemaligen Autobahnmeisterei Bad Hersfeld bei Strecken-km 358+500.

Der Bauabschnitt umfasst u.a. den Streckenbau mit Entwässerungssystemen und Rückhaltebecken, die Errichtung einer Lärmschutzwand sowie Maßnahmen zur Fahrbahnausstattung und Verkehrssicherung. Zudem sind der Abriss und Neubau mehrerer Unterführungen vorgesehen. Besondere Herausforderungen stellen die Querung der Fulda sowie der Bahnstrecke Hatterode–Bad Hersfeld dar. Teile des Baugebiets liegen zudem in einem Heilquellen-, Wasser- oder Landschaftsschutzgebiet.

Eine vorab durchgeführte Schadstoffuntersuchung ergab, dass beim Rückbau der bestehenden Bauwerke Gefahrstoffe wie Asbest, PCB (Polychlorierte Biphenyle), PAK (Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe) und Schwermetalle wie Blei und Zink freigesetzt werden könnten. Darüber hinaus befindet sich auf dem Bauareal ein ehemaliges US-Tanklager aus der Zeit des Kalten Krieges, in dessen Untergrund vertikale Kontaminationen mit BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylole) nachgewiesen wurden.

Die Thome & Müller Ingenieure GmbH hat die Betreuung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination für die Gesamtmaßnahme übernommen.

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